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                                        Don Bosco Zentrum Regensburg

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Currently viewing: Don Bosco Regensburg » Bericht Usedom

Aktiv und "fromm" in Usedom

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13 Jugendliche verbringen herrliche Sommertage
an der schönen Ostsee.




Am Montag, 20. August nach dem Mittagessen, machten sich zehn Jungs, drei Mädels, zwei Betreuerinnen und Pater Wendel auf in den hohen Norden. Ziel sollte Ückeritz, ein kleiner Ort auf der Insel Usedom sein. Gut gelaunt ging es mit einem Bus und zwei Autos los, als nach ca. 2 Stunden Fahrt die Reise für eines der Autos abrupt zu Ende war. Nach einer zweistündigen Reparaturarbeit und einer vorangegangenen Abschleppfahrt, ging es schließlich weiter. Unser Ziel erreichten wir schließlich gegen 01.00 nachts sichtlich erschöpft, aber doch froh endlich angekommen zu sein. Nach einem kurzen Imbiss sollte es dann schon ins Bett gehen. Einige Jugendliche bevorzugten allerdings  zu afghanischer Musik zu singen und zu tanzen.
Am nächsten Tag, ging es, nachdem auch die letzten doch noch aus ihren Betten gekrochen waren zum Strand. Bei gutem Wetter und guter Stimmung wurde gebadet, Fußball und Badminton gespielt. Auch Pater Wendel zeigte vollen Einsatz beim Beach Soccer. Das Badminton spielen sollte für einen Jugendlichen und eine Betreuerin eine scheinbar zu große Herausforderung darstellen, da der Wind ihnen einen Streich spielte und den Ball stets so davon blies, dass er selbst mit vollem Körpereinsatz nicht zu erreichen war, zur Belustigung der Anderen. Ein Jugendlicher hatte sogar einen Drachen dabei, welchen er steigen ließ. An diesem Tag fand auch ein reger Austausch über die vielen kulturell bedingten Unterschiede der Nationalitäten statt und es konnten einige etwas dazulernen. Später gab es noch einige Gespräche auf der Terrasse, da das Wetter dazu eingeladen hatte. Und abermals wurde Musik gehört und sich unterhalten.
Am Dienstag sollte es nach dem Frühstück gleich losgehen, nach Stralsund ins Ozeanum. Hier konnte wir sehr viel über die Geschichte und die Entwicklung unserer Meere und über ihre Bewohner erfahren. Auch die Fütterung von Pinguinen gehörte zu den Attraktionen, über welche sich die Jugendlichen köstlich amüsierten. Nach einem Imbiss auf einem Boot fuhren wir wieder zurück, um am Abend der Seebrücke in Heringsdorf einen Besuch abzustatten. Auf den Spuren der EM wurde vor der Leinwand gepost und es wurden Photos gemacht. Nach diesem ereignisreichen Tag und ob der vorangegangenen nächtlichen Aktivitäten kehrte sehr schnell nächtliche Ruhe ein.
Am Donnerstag wollten wir einmal wissen wie die Welt aus einer anderen Perspektive aussieht. Und so fuhren wir zu einem umgekehrten Haus, in dem die Welt im wahrsten Sinne des Wortes Kopf stand, machten Photos und bestaunten schließlich noch ein paar Ponys, welchen die Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Reaktionen entgegentraten. Einige zogen es zur Belustigung anderer lieber vor, das Weite zu suchen.
Später erwartete uns dann Pater Wendel mit lecker gegrillten Sachen. Seine Schwester hatte sich hierfür sehr viel Mühe gegeben und Salate gemacht. Alle schlugen sich den Bauch voll, da dieses Essen voll und ganz ihren Geschmack getroffen hatte. Später wurde noch Badminton gespielt und sich unterhalten. Einige machten noch einen Ausflug zum Strand, um dort einen Meditationsabend zu verbringen und den Sonnenuntergang zu bestaunen.
Am Freitag sollte es dann nach Phänomenta in Peenemünde gehen. Dort erwarteten uns über 200 naturwissenschaftliche und physikalische Phänomene zum Staunen und Schmunzeln, welche die Jugendlichen mit Begeisterung ausprobierten. Beim Tischhockey wurden schließlich die Kräfteverhältnisse ermittelt, wobei einige mitfieberten. Der Abschluss bot dort eine Lasershow, von welcher nicht nur unsere ausländischen Jugendlichen sichtlich beeindruckt waren. Gut gestärkt ging es schließlich zurück nach Ückeritz. Dort verbrachten einige den letzten Abend am Strand, oder abermals auf der Seebrücke in Heringsdorf. Schließlich hieß es früh schlafen gehen, da wir bereits gegen 05.00 morgens die Heimreise antreten wollten, um diesesmal ohne Stau und sonstige Komplikationen anzukommen. Gegen 14.30 Uhr trafen wir in Regensburg ein.
Bei dieser Fahrt konnten wir einiges erleben. Von Lachen, über Schimpfen und Weinen waren alle Emotionen vertreten. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in welcher einige am liebsten die sofortige Heimreise angetreten hätten, gab es schließlich doch für jeden etwas Erfreuliches zu erleben.
Auf jeden Fall konnten sich die unterschiedlichen Jugendlichen auf diese Art und Weise besser kennenlernen und auch die Betreuer konnten einiges mehr über die jeweiligen Kulturen erfahren und sich in positiver Weise darüber austauschen, was schließlich eine andere Sichtweise auf diverse Verhaltensweisen eröffnete.
Sicherlich war diese Fahrt mit ihren Höhen und Tiefen ein unvergessliches Erlebnis, von welchem die Jugendlichen noch lange erzählten.



Weitere Fotos:

 


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