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                                        Don Bosco Zentrum Regensburg

                                                                      Damit das Leben gelingt

"Arness' Profess "



Das erste Wort, das er zu Beginn der Feier gesagt habe, sei „Ja“ gewesen.

 



So begann Arnes Sohshang seine Dankansprache am Ende der Feier seiner ewigen Profess am Pfingstsonntag in der überfüllten Kirche des Don Bosco Zentrums Regensburg. Aber er hätte es nur sagen können, weil viele vorher „Ja“ gesagt hätten, allen voran der Herr und Schöpfer des Lebens, aber auch seine Eltern, seine Lehrer und Mitbrüder in Indien, alle jene, die seinen Weg während des Studiums der Theologie in Deutschland bis jetzt begleitet haben, und schließlich Provinzial P. Grünner mit seinem Vikar P. Gesing, die ihn im Namen des Generalobern nun endgültig in die salesianische Kongregation aufgenommen hätten.

Ein frohes „Ja“ hatte die ganze Feier bestimmt. Direktor P. Wendel konnte schon bei der Begrüßung der etwa 150 Gäste sagen, dass man sich freue, seit 1923 zum ersten Mal die ewige Profess eines Salesianers in Regensburg feiern zu können Ein weiteres „Ja“ drückte sich in der Zusammensetzung der Musikgruppe aus, die gekonnt und einfühlsam die Feier begleitete. Ihre Mitglieder repräsentierten drei Kontinente und waren so ein sprechendes Bild für die Vielfalt der Völker, die seit dem ersten Pfingstfest zum Bild der Kirche gehört.

In der Predigt deutete Provinzial P. Grünner den Sinn der endgültigen Bindung an den Orden durch die ewigen Gelübde vom Pfingstereignis her. Damals habe der Heilige Geist die am Pfingsttag um Maria zum Gebet versammelten Gläubigen zu „burning persons“ gemacht, zu Menschen mit einem brennenden Herzen. Es gelte, das große Ja zu Gott und zu den Idealen Don Boscos, das man durch die Ewige Profess spricht, durchzuhalten. Das „burning“ dürfe nicht allmählich zu einem „burn out“ werden. Zweitens habe der Geist Gottes die 120 Jünger Jesu endgültig zu einer Gemeinschaft zusammengeführt, die sich zum gleichen Glauben und zu den gleichen Idealen bekannte, zur Kirche. Das Zugehen auf die Menschen, vor allem auf die Jugendlichen und hier wiederum auf die benachteiligten Jugendlichen, müsse auch einen Salesianer auszeichnen. Zusammenführen, nicht trennen sei seine Devise. Schließlich habe der Geist Gottes den berufenen Verkündern, den Aposteln, Mut gegeben, Mut, in der Öffentlichkeit, die Wahrheit zu verkünden, Jesus als den Herrn und Erlöser zu bekennen, aber auch konkret Initiativen zu ergreifen, wenn Menschen in Not gerieten.

Arnes bedankte sich zum Schluss bei den Mitbrüdern aus Benediktbeuern, München, Bamberg und Ensdorf und bei den vielen Freunden aus Regensburg für ihr Kommen, ihr Mitfeiern und bat sie, ihn im Gebet zu begleiten.




Fotos:

Begrüßung durch Direktor Pater Wendel Die Heilige Messe mit Abt Emmeran
 

(zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)


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